Achselschweiß erfolgreich beseitigen


Achselschweiß


Achselschweiß ist ein überaus weit verbreitetes Problem. Ein mit Schweiß beflecktes Hemd, minimiert Ihr Selbstvertrauen und Sie fühlen sich unwohl in Ihrer eigenen Haut. Sie freuen sich auf Ihr erstes Date mit einer neuen Bekanntschaft, sind Top gekleidet und sehen bestens aus? Auf dem Weg zu Ihrem Date fällt Ihnen plötzlich etwas schreckliches auf: Ihr wunderschönes Oberteil ist mit 2 dicken Schweißflecken versehrt! Und das genau unter den Achseln, wie peinlich ist das denn?
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Das Schwitzen unter den Achseln beginnt in der Regel als Teenager und bleibt auch danach noch eine lange Zeit bestehen. Die meisten von uns wird dieses Thema wohl das ganze Leben begleiten. Achselschweiß ist peinlich und wird in unserer Gesellschaft als „unhygienisch“ bezeichnet. Wenn Außenstehende Schweißflecken sehen oder ein unangenehmen Duft wahrnehmen, ist das oft ein Grund Abstand zu derjenigen Person zu halten. Den Betroffenen ist es extrem peinlich. Und so sorgt der Achselschweiß dafür, das Menschen sich von einander entfernen und soziale Kontakte vermieden werden. Jemand der unter Achselschweiß leidet, muss genaustens darauf achten, was für eine Farbe seine Kleidung hat und wie er sich damit bewegt, sodass ja keiner die Schweißflecken sieht! Auch gegenüber der Familie und vor allem Freunden ist es peinlich, sich zu diesem Thema zu äußern. Ist das nicht traurig?


Achselschweiß - Ursachen


Grundsätzlich ist das Schwitzen unter den Achseln gesund und dringend notwendig . In der Achselregion liegt überwiegend Haut auf Haut und das erzeugt Wärme. Diese führt zu einer Erhöhung der Körpertemperatur, ohne das wir es bemerken. Vor allem bei einer höheren Außentemperatur durch die Umwelt, erhöht der Körper die Schweißproduktion. Der Achselschweiß ist also für die Herabsetzung der Körpertemperatur zuständig und vermeidet somit eine Überhitzung. Somit ist der Achselschweiß erstmal eine wichtige Funktion. Auch die Kleidung spielt eine große Rolle wenn es ums Schwitzen geht. Atmungsaktive Kleidung die beispielsweise aus Baumwolle besteht, fördert die Absonderung der Wärme von innen nach außen und verhindert eine vermehrte Schweißbildung. Auch locker luftige Kleidung trägt dazu bei, die Schweißproduktion zu verhindern. Ein weiterer Vorteil ist das durch die belüfteten Achseln, die unangenehme Geruchsbildung abnimmt. Bei künstlich (synthetisch) hergestellter Kleidung geschieht genau das Gegenteil. Die warme und feuchte Luft kann nicht nach außen abgetragen werden und fördert den Achselschweiß.

Natürlich steigt die Produktion des Achselschweißes durch Sport oder harter körperlicher Anstrengung. Auch dort verhindert der Schweiß die Überhitzung des Körpers und dient als Schutzfunktion. Eine weitere Ursache für einen erhöhten Anfall an Achselschweiß ist das Übergewicht. Fettleibige Menschen schwitzen in aller Regel weitaus mehr, als andere Menschen. Aufgrund des hohen Gewichts ist für den Körper die kleinste Anstrengung mit einem enorm hohen Aufwand verbunden. Der erhöht Blutdruck und Puls fördert die Produktion von Achselschweiß. Auch an warme Tagen schwitzen Übergewichtige mehr als andere. Und das aus einem einfachen Grund: Menschen mit Übergewicht schwitzen mehr, da der Schweiß eine größere Körpermasse abdecken muss, um ihn zu kühlen. Hormonelle Schwankungen sind ebenfalls ein Grund für vermehrte Achselschweiß. Aber nicht nur Achseln sind betroffen, man spürt den Schweiß auch an anderen Stellen. Insbesondere bei Frauen in den Wechseljahren – erhöhen die Menge an Achselschweiß signifikant. Gleiches gilt für hormonbedingte Krankheiten. Hier ist die Schildrüßenüberfunktion schuld. Das Schilddrüßenhormon kurbelt den Stoffwechsel an und somit auch die Schweißproduktion.

Bei einer Diabetes Krankheit und der entsprechenden Unterzuckerung, tritt auch eine vermehrte Schweißbildung auf. Oftmals ist aber kein Achselschweiß sondern ein vermehrtes Schwitzen auf der Stirn. Der Achselschweiß tritt eher bei Parkinson Patienten aus. Auch Krebs macht sich durch eine hohe Schweißproduktion bemerkbar. Infektionskrankheiten und Fieber gehen auch mit dem Schwitzen einher. Fördernd auf Achselschweiß wirken auch Antidepressiva. In hohen Dosen sorgen die Medikamente für massiven Achselschweiß. Auch Kortison fördert die Schweißbildung, da durch die Einnahme von Kortison zusätzliches Gewicht ensteht. Ein weiterer Grund für Achselschweiß, sind psychische Belastungen wie Stress oder Angstzustände. Bei Nervosiät und Angst sorgt der Sympathikus Nerv, für eine schlagartige Erhöhung des Achselschweißes.


Achselschweiß - Diagnose


Achselschweiß ist wie schon gesagt keine Erkrankung, sondern erstmal nur ein Symptom. Dementsprechend erübrigt sich die Diagnose Achselschweiß in der Regel und es muss viel mehr nach der Grunderkrankung gesucht werden, die das vermehrte Schwitzen auslöst. Grundsätzlich ist Achselschweiß kein Grund direkt zum Arzt zu rennen. Erst recht nicht, wenn der Grund für den Achselschweiß klar auf der Hand liegt. Das gilt insbesondere in den Fällen, in denen die Ursache für den Achselschweiß eindeutig auf der Hand liegt. Im Sommer bei extremen Temperaturen ist es normal das man unter den Achseln schwitzt. So ist es völlig unbedenklich, wenn im Hochsommer bei starker Schwüle das T-Shirt unter den Armen mal etwas nass ist. Trotz der äußerlichen Anwendung entsprechender Hilfsmittel, wie Antitranspirante, wird vermehrt Achselschweiß unter tropischen Klimabedingungen Bedingungen produziert. Findet sich allerdings keine logisch erklärbare Ursache für starken Achselschweiß oder hält dieser über einen ungewöhnlich langen Zeitraum an, egal bei welchen Wetterbedingungen, so könnte eine Hyperhidrose dahinterstecken.


Achselschweiß - Lösung bei starkem und krankhaftem Schweißfluss


Schwitzt man übermäßig viel unter den Achseln bietet sich ein wirksames Antitranspirant, mit einem erhöhten Aluminiumchloridanteil an. Antitranspirante gibt es als Spray, flüssig oder als Creme. Allen gemeinsam ist, dass sie Aluminiumchlorid enthalten. Die Aluminiumsalze sorgen dafür, das die Schweißdrüßen verengt werden und somit weniger Schweiß produziert wird. Auch in Deodorants mit schweißhemmender Wirkung ist Aluminiumchlorid enthalten, allerdings in deutlich geringerer Konzentration. In einem Antitranspirant dagegen, liegt der Anteil oft bei 20 Prozent und mehr.

Eine weitere Möglichkeit Achselschweiß, wäre das Spritzen von Botox. Auch ich habe meine Erfahrungen mit Botox gemacht und muss sagen, es ist Geldverschwendung. Kurzfristig gesehen ist es eine sehr gute Möglichkeit das Schwitzen zu unterbinden. Langfristig ist es allerdings keine Lösung, weil die Wirkung nach wenigen Monaten nachlässt und weil es dein Portmonee um einiges erleichter. Du willst mehr zum Thema Botox wissen? Mein Erfahrungen schildere ich hier.
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Die umstrittenste Methode gegen Achselschweiß ist wohl sich unter das Messer legen zu lassen. Ich kann jedem nur davon abraten. Warum das so ist, beschreibe ich wieder in meiner Hyperhidrose Geschichte.

Die effektivste Methode gegen übermäßiges Schwitzen und Hyperhidrose unter den Achseln ist das Iontophoresegerät. Mit der Behandlung wird in mehreren Sitzungen die Aktivität der Schweißdrüsen erfolgreich gehemmt. Durch einen Stromfluss, der durch Achselpads an die Achseln weitergeleitet wird, wird die Schweißproduktion effektiv unterbunden. In 95% aller Fälle, bewirkt diese Wunderwaffe staubtrockene Achseln.>>> Hier geht es zu meiner Erfolgsgeschichte


Achselschweiß - Weitere Tipps


Enge Kleidung aus Kunststoff gibt den Schweiß nicht nach außen ab – starkes Schwitzen ist die Folge. Ideal ist atmungsaktive Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder Leder. Zu heißes Duschen oder Baden fördert dagegen die Schweißbildung. Durch regelmäßige Saunagänge wird nicht nur das Immunsystem gestärkt, auch das Kühlsystem des Körpers kann die Schweißbildung besser regulieren. Nicht zu vergessen: Viel trinken nach dem Sauna Besuch. Der Körper verliert durch das Ganze Schwitzen enorm viel Flüssigkeit. Der Flüssigkeitshaushalt muss daher unbedingt wieder ausgeglichen werden.

Salbei ist ein altbewährtes Hausmittel gegen Achselschweiß. Durch Salbei ziehen sich die Schweißdrüßen zusammen sodass sie weniger Schweiß absondern. Salbei gibt es als ätherisches Öl, Kapselpräparat oder Tee. Auch für die äußerliche Anwendung geeignet sind ätherischen Ölen, zum Beispiel von dem australischen Teebaum oder der Pfefferminze. Eine richtige und vor allem ausgewogene Ernährung kann den Achselschweiß unterbinden. Fettige Nahrung hingegen bewirkt das Gegenteil und fördert die Schweißbildung. Ein weitere bei der Ernährung ist auf Genussmittel zu verzichten. Die Rede ist von Kaffee und Alkohol die Schweißporen förmlich öffnen. Speziell bei Alkohol scheidet der Körper die Giftstoffe über die Schweißkanäle aus. Auch scharfe Gewürze tragen zum vermehrten Schwitzen bei und sollten nicht in übermäßigen Mengen konsumiert werden.