Starkes Schwitzen

Jeder Mensch schwitzt, wenn er Sport treibt, sich in sommerlicher Hitze aufhält, Fieber hat, oder sich in einer stressigen Situation befindet. Die Schweißperlen an den verschiedensten Stellen auf unserem Körper sorgen dafür, die Körpertemperatur herabzusenken. Diese Maßnahme ist unbedingt notwendig und trägt die überschüssige Wärme von innen nach außen.
Manche Leute bekommen nasse Hände vor Nervosität, wenn Sie eine Rede halten oder generell aufgeregt sind. Verschiedenste Gefühle wie Angst oder Wut und auch schmerzhafte Empfindungen können durchaus für ein starkes Schwitzen sorgen. In vermeintlich bedrohlichen Situationen schüttet der Körper vermehrt Stresshormone aus. Das heißt die Schweißproduktion wird angekurbelt. Überall auf unserer Haut befinden sich Schweißporen, damit unser Körper sich abkühlen kann. Leute die stark Schwitzen müssen mehr trinken um Ihren Flüssigkeitshaushalt wieder herzustellen.
Allgemein kann man sagen: Schwitzen ist gesund!
Wenn man allerdings ein übermäßiges Schwitzen verspürt, ohne in der prallen Sonne zu liegen, ohne Sport zu treiben und sich beispielsweise in einem kühlen Raum aufhält, kann das starke Schwitzen eine Krankheit bedeuten. Genauer gesagt nennt sich diese Krankheit Hyperhidrose.



Hyperhidrose erkennen

Ob Sie unter Hyperhidrose (krankhaftem Schwitzen) leiden, für das es keine erkennbare Ursache gibt, lässt sich leicht feststellen. Stellen Sie sich hierbei folgende Fragen:

Haben Ihre Schweißattacken in der Pubertät begonnen und ziehen sich bis zum heutigen Zeitpunkt durch Ihr Leben?

Schwitze ich in jeder Situation? Egal ob kalt oder warm und ohne ist ohne sport zu treiben?

Tritt das starke Schwitzen plötzlich auf?

Schwitze ich beidseitig und immer an den gleichen Körperstellen?
Wurde mir die Hyperhidrose vererbt? Gibt es Familienmitglieder die auch leiden mussten?
Ist diese Form von Schwitzen eine Belastung für mich und schränkt mein Leben stark ein?
Wenn Sie 4 von 5 Fragen mit JA beantworten können liegt der Verdacht auf Hyperhidrose sehr nahe! Doch keine ich weiß wie Sie Ihre lästigen Beschwerden jetzt endlich beseitigen können!



Starkes Schwitzen (Hyperhidrose) - Symptome

Die Betroffenen schwitzen anfallsartig mehrmals in der Woche oder am Tag, meist an bestimmten Stellen, etwa nur unter den Achseln und das auf beiden Seiten gleich stark. Ebenso kann der Schweiß an beiden Handflächen, an den Fußsohlen und/oder auf der Stirn und am Kopf ausbrechen. Seltener sind Schweißattacken am ganzen Körper. In Schweren Fällen bilden sich nicht nur Schweißperlen sondern es tropft förmlich von allen Seiten. Besonders Füße und Hände neigen dazu, klatsch nass zu werden. In der Nacht haben Betroffene keine Probleme und das Schwitzen bleibt aus. Die durchgenässten Hautstellen sind zudem anfälliger für Pilzerkrankungen und Geschwüre. Ein enorm starkes Schwitzen macht den Alltag für die betroffenen fast unerträglich. Es kommt zu Depressionen und psychischen Belastungen. Ein starkes Schwitzen belastet auch das Verhältnis menschlicher Beziehungen. Die Betroffenen ziehen sich zurück und trauen sich oftmals nicht mehr aus dem Haus bzw. vermeiden den Kontakt zu Mitmenschen.



Starkes Schwitzen Behandlung

In leichten Fällen des Schwitzens helfen spezielle schweißstoppende Mittel, Antitranspirante, welche einen erhöhten Aluminiumchloridgehalt enthalten. Sie werden als Deoroller, Gel, Pulver oder Lotionen auf die stark schwitzenden Partien aufgetragen. Die von Außen aufgetragenen Cremes oder Deos stoppen allerdings nicht die Ursache des Problems. Oftmals führen diese Maßnahmen zu einer trockenen Haut die immer noch schwitzt und stark gereizt wird. Wenn Sie weiterlesen werde ich Ihnen eine Methode verraten, mit der Sie definitiv Ihr starkes Schwitzen unterbinden können.

Zusätzlich werden Salbeiextrakte äußerlich angewandt oder als Tabletten eingenommen, die das Schwitzen lindern sollen. Bei schweren Formen des starken Schwitzens (Hyperhidrose), wird in Ihnen diese Maßnahme nicht weiterhelfen. Allerdings gibt es auch Psychopharmaka die auch gerne von Ärzten verschrieben worden. Hiervon ist aber auch dringend abzuraten. Sie helfen nicht gegen das übermäßige Schwitzen und machen Ihre Depressionen und Angstzustände nur noch schlimmer. Dadurch wird ein starkes Schwitzen gefördert.

Bleibt ein starkes Schwitzen bestehen, spritzen Ärzte gerne das Nervengift Botox in die betroffenen Hautareale. Es unterbindet die Ausschüttung des zuständigen Nervenbotenstoffs Acetylcholin und lähmt somit die Schweißdrüsen. Diese Behandlung hat sich häufig als sehr effektiv erwiesen. Der Nachteil ist jedoch, das die Behandlung in regelmäßigen Abständen wiederholt werden muss. Im Schnitt alle 6 Monate. Was viele Ärzte verschweigen ist die Tatsache, das das Botox nach mehrmaliger Anwendung, seine Wirkung verliert. Das liegt an den Antikörpern, die gegen das Botuliniumtoxin ankämpfen und es somit nach und nach abbauen. Ich hatte mir mal beide Handinnenflächen behandeln lassen. Das ganze hat mich rund 800€ gekostet! Investieren Sie lieber Ihr Geld in eine langfristige Variante. Genauer gesagt in das Iontophoresegerät.starkes-schwitzen

Mittlerweile wurden auch operative Verfahren entwickelt, um ein starkes Schwitzen zu unterbinden. Dabei werden Nervenbahnen durchtrennt, die das Signal zum Schwitzen an die Schweißdrüsen weitergeben. Allerdings ist diese Variante mit sehr viel Risiko verbunden und kann unter Umständen erhebliche Folgen nach sich ziehen. Selbst einem Artzt unterläuft man ein Fehler. Und dieser Fehler könnte schwere Folgen haben.(Lähmung, Taubheitsgefühle…)


Bei der sogenannten Leitungswasser-Iontophorese fließt schwacher Strom in einem Wasserbad über Hände oder Füße in den Körper. Mittlerweile gibt es sogar spezielle Pads für die Axelregion. Diese Methode kann deshalb vor allem gegen Schweißfüße und -hände und Axelschweiß hervorragende Ergebnisse erzielen . Sie hat den Vorteil das Sie mit geringem Zeitaufwand von anfangs 15 min täglich, extrem gute Resultate vorweist. Nach ca. 14 Tagen werden Sie spüren wie Ihre Schweißattacken eingedämmt werden. Das Iontophoresegerät ist von den Anschaffungskosten nicht ganz so günstig. Allerdings ist es die Methode die in Deutschland die besten Erfolge gegenüber Hyperhidrose und starkem Schwitzen erzielt. Auch ich konnte mit dieser Wunderwaffe meine Hyperhidrose erfolgreich behandeln.


Entspannungsverfahren wie autogenes Training tragen dazu bei, starkes Schwitzen zu unterbinden und innere Unruhe auszugleichen. Dies ist eine zusätzlich effektive Methode, die ich selber neben meinem Iontophoresegerät angewandt habe. Die Ergebnisse haben mich verblüfft!Meine Haut war staubtrocken durch die Stromtherapie (Iontophoresegerät) und zusätzlich habe ich meine Schweißdrüsen, durch ein Entspannungsverfahren, erst gar nicht zum Ausbruch kommen lassen.

Außerdem lindert lufttransparente Kleidung die Schweißproduktion, weil die Haut besser gekühlt wird. Baumwollkleidung hingegen lässt nicht zu das die Feuchtigkeit von innen nach außen gelangt. Von daher fördert Sie ein starkes Schwitzen und ist nicht sehr vorteilhaft. Wechseln Sie zusätzlich Ihre Wäsche 2 mal täglich um Ihr Unwohlsein zu beseitigen. Denn durch unangenehme Situation, wie klatschnasse Achseln die man durch das Hemd hindurch sieht, löst in Ihnen enormen Stress aus. Dieser Stress wiederum unterstützt ein starkes Schwitzen.



Andere Gründe für starkes Schwitzen

Es gibt auch andere Ursachen die ein starkes Schwitzen fördern, ohne von dem Krankheitsbild Hyperhidrose zu sprechen.



Übergewicht

Übergewichtige Menschen verspüren bei geringer Aktivität, eine enorme Belastung und Schwitzen deshalb schneller. Der Stoffwechsel geht ganz anders von statten, als bei einem durchtrainierten Jugendlichen. Auch bei wärmeren Temperaturen leiden Übergewichtige unter einer erhöhten Schweißproduktion. Außerdem leiden Sie unter Kurzatmigkeit, unter Gelenkschmerzen und depressiver Stimmung. All diese Punkte fördern starke Schweißausbrüche. Wenn Sie also Ihr Gewicht reduzieren und Ihre Ernährung abwechslungsreich gestalten, wird somit auch ein starkes Schwitzen reduziert.



Alkohol

Einige Stunden später, nach dem Alkoholkonsum schwitzt der Körper vermehrt. Das liegt daran, das der Körper die Giftstoffe des Alkohols über die Schweißdrüsen nach außerhalb befördert. Somit verursacht auch der Alkohol in großen Mengen ein starkes Schwitzen.



Stress

Oftmals schwitzt man auch vor Aufregung zum Beispiel bei einem Geschäftstreffen. Dieser Vorgang ist völlig normal und ist den Stresshormonen zu verdanken, die in stressigen Situation von unserem Körper ausgestoßen werden. Wer dauerhaft Stress erleidet und eventuell Burnout gefährdet ist, schwitzt nicht nur tagsüber enorm viel sondern auch nachts. Diese Depressive Stimmung die durch den übermäßigen Stress entsteht fördert ebenfalls das übermäßige Schwitzen.



Schwangerschaft

Die Hormonumstellung der Mütter in der Schwangerschaft führen Oftmals zu einem Ungleichgewicht der Körperfunktionen. Dadurch das ein Kind mit ernährt wird und an allem Teil nimmt, was die Mutter tut oder zu sich nimmt, ist die Schwangerschaftsphase oft belastend. Zum einen ist es die körperliche Belastung die ein Starkes Schwitzen fördert, zum anderen sind es auch psychische Belastungen die das Schwitzen ebenfalls fördern.



Wechseljahre

In den Wechseljahren klagen viele Frauen über plötzlich auf tretende Hitzewallungen und Schweißausbrüchen die auch gerne mal Nachts auftreten. Schuld daran ist die Umstellung des Hormonhaushalts die auch ein starkes Schwitzen verursachen kann.


Körperstellen an denen man stark schwitzt


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Besonders viele Schweißdrüsen befinden sich auf der Stirn, in den Achselhöhlen, an den Handflächen und den Fußsohlen. Insgesamt hat ein Mensch rund drei Millionen Schweißdrüsen (Schweißporen), welche sich fast über den ganzen Körper verteilen.Der Vorgang „Schwitzen“ wird von Nervenzellen eingeleitet. Diese Nerven können von uns nicht bewusst gesteuert werden, sondern werden durch den Botenstoff Acetylcholin gesteuert. Genau diese Körperstellen sind auch bei Hyperhidrose Patienten betroffen. Mit dem Iontophoresegerät können die betroffen Stellen optimal behandelt werden.



Hyperhidrose Schweregrad ermitteln



Hyperhidrose Grad I - leichte Form

Ihre Haut ist vermehrt feucht an Händen, Füßen und unter den Achseln.

Die Schweißflecken unter Ihren Achseln erreichen 5-10 cm Durchmesser.



Hyperhidrose Grad II - mäßig starke Form

Auf Ihrer feuchten Haut bilden sich Schweißperlen.

Die Schwitzflecken unter den Achseln erreichen 10-20 cm Durchmesser.
Füße und Hände schwitzen lediglich an den Sohlen und Innenflächen.



Hyperhidrose Grad III - starke Form

Der Schweiß tropft von Ihrer Haut.
Die Schwitzflecken unter den Achseln haben einen Durchmesser von über 20 cm.
Sie schwitzen auch leicht auf dem Hand- und Fußrücken so wie am seitlichen Rand von Hand und Fuß, egal wo Sie sind ( kühler Raum ) und ohne Sport zu treiben.

Die gute Nachricht ist: Egal unter welchem Schweregrad Sie leiden, das Iontophoresegerät wird Ihr übermäßiges Schwitzen in den Griff bekommen. Es hat sich als wahre Wunderwaffe etabliert und bietet Ihnen die beste Behandlungsmöglichkeit, um endlich Ihr lästiges Schwitzen einzudämmen.